EZB-Chef Trichet gestresst | www.frankfurterfinance.de

EZB-Chef Trichet gestresst

EZB-Chef Jean-Claude Trichet schien auf der heutigen EZB-Pressekonferenz arg geschwächt. Er hat sich mehrfach mit seinem Taschentuch geschneuzt und ein Mal genießt. Außerdem schien er recht gereizt, insbesondere zu Fragen in Bezug auf Italien. Gut aussehen, gut dastehen in dieser momentanen Situation, davon bin ich überzeugt, ging es bei der heutigen Sitzung. Trotz Anspannung und Stress. Das ist zumindest, was ich heute sah. Angeblich seien die neuesten Wirtschaftsdaten wieder mit Unsicherheit behaftet, im Gegensatz zu vor vier Wochen. Es gab keinerlei Hinweise auf Zinserhöhungen. Trichet hat es im Moment nicht einfach, glaube ich. Betrachte ich die Preise von Gold und Silber diese Woche sowie während und kurz nach der Sitzung ist die Situation in der Eurozone sehr ernst.