Regionen Spaniens schicken Euro weiter in den Keller

In Spanien wird von den Regionen und des teilverstaatlichten Sparkassen-Konzerns Bankia neuer Finanzbedarf angemeldet. Katalonien erwirtschaftet ein Fünftel des spanischen Bruttoinlandsproduktes und sendet einen Appell an die Zentralregierung: "Uns ist es egal, wie sie es tun, aber wir müssen Zahlungen tätigen am Monatsende". Die Region muss in diesem Jahr mehr als 13 Milliarden Euro umschulden und kann sich nicht mehr selbst finanzieren. Über 15 Milliarden Euro zusätzliche Stützungsgelder will Bankia haben. Der Antrag wird am Freitagabend bekanntgegeben werden. Die Bankia-Aktie wurde vom Handel ausgesetzt. Der Euro steht aktuell bei knapp über 1,25.